Die Satzung des Vereins IBFI e.V.
(Internationale Bildungs- und Förderungsinitiative e.V.)


§ 1 Name und Sitz

  • Der Verein führt den Namen: IBFI e. V. (INTERNATIONALE BILDUNGS- UND FöRDERUNGSINITIATIVE e.V.)
  • Der Verein hat seinen Sitz in 89073- ULM.
  • Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Gemeinnützigkeit des Vereins

  • Der Verein ist gemeinnützig und verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung (§§ 51 bis 68 AO) in der jeweils gültigen Fassung.
  • Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden, Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zwecke des Vereines fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung, begünstigt werden.

§ 3 Zweck und Ziel des Vereins

Der Verein IBFI e.V. verfolgt folgende Ziele:
  • Förderung von Bildung auf internationaler Ebene
  • Betreuung von Schülern und Studenten (Freizeit und Feriengestaltung)
  • Vergabe von Stipendien an bedürftige Schüler, Studenten und Akademiker
  • Organisation und Verwaltung von humanitären Hilfsprojekten (Armutsbekämpfung) und Durchführung von Hilfsaktionen be Naturkatastrophen
  • Einrichtung und Verwaltung von Bildungseinrichtungen wie z.B. Schule, Akademie, Studentenwohnheim u.s.w.
  • Veranstaltung von Studienreisen und Kulturprogrammen
  • Förderung von interkulturellen und interreligiösen Dialogen
  • Unterstützung der Bildungsarbeit der Schulen weltweit

Diese Ziele können in konkreten Projekten weltweit umgesetzt werden. Somit setzt sich der Verein die Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung einschließlich der Studentenhilfe zum Ziel; ferner die Förderung des Bewusstseins über die Gemeinsamkeiten trotzt der Angehörigkeit an verschiedenen, Nationalitäten, Kulturen und Religionen durch Volkerverständigung und Förderung der internationalen Gesinnung. Um seine Ziele zu erreichen kann der Verein mit anderen Institutionen mit gleicher oder ähnlicher Zielsetzung zusammenarbeiten. Der Verein fördert und unterstützt die freiheitliche - demokratische Grundordnung.

§ 4 Mitgliedschaft

    Es gibt zwei Formen der Mitgliedschaft:
  • Ordentliches Mitglied (beitragspflichtig)
  • Fördermitglied (beitragspflichtig)

    Erwerb der Mitgliedschaft:
  • Ordentliches Mitglied kann nur jede natürliche oder juristische Person werden, die sich zum Vereinszweck bekennt, einen regelmäßigen finanziellen Beitrag leistet und das 18. Lebensjahr vollendet hat.
  • Fördermitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die sich zum Vereinszweck bekennt und einen regelmäßigen finanziellen Beitrag leistet.
  • Die Aufnahme eines Mitglieds erfolgt durch Vorstandsbeschluss. Zur Aufnahme ist ein schriftlicher Antrag erforderlich. Die Ablehnung eines Aufnahmegesuchs ist schriftlich mitzuteilen. Eine Begründung ist nicht erforderlich.

    Mitgliedschaftsrechte:
  • Ordentliche Mitglieder haben alle gesetzlichen sowie aus dieser Satzung hervorgehenden Rechte.
  • Fördermitglieder haben das Recht, Vorschläge zu Aktivitäten des Vereins zu machen und Informationen zu erhalten.

    Beendigung der Mitgliedschaft:
    Die Mitgliedschaft endet
  • mit dem Tod
  • durch schriftliche Austrittserklärung unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Ende des Kalenderjahres.
  • durch Ausschluss
  • bei Nichtzahlung der Mitgliedsbeiträge für mindestens 3 Monate
  • Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es sich vereinsschädigend verhält oder in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verstößt. über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit der Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen Stimmen.

    Mitgliedsbeiträge:
  • Die Höhe des Mindestjahresbeitrages und dessen Fälligkeit wird von der Mitgliederversammlung festgelegt.

§ 5 Organe des Vereins

    Die Organe des Vereins sind:
  • Die Versammlung der ordentlichen Mitglieder
  • Der Vorstand

§ 6 Mitgliederversammlung

  • Eine Versammlung der ordentlichen Mitglieder findet mindestens alle drei Jahre statt. Versammlungen sind ferner einzuberufen, wenn es im Interesse des Vereins erforderlich ist oder mindestens die Hälfte der ordentlichen Mitglieder schriftlich und unter Angabe des Grundes vom Vorstand die Einberufung verlangen.
  • Die Versammlungen sind nicht öffentlich. Sie werden vom Vorstand durch einfachen Brief unter Angabe der von ihm festgelegten Tagesordnung und der Anträge einberufen. Die Einladungsfrist beträgt zwei Wochen (Datum des Poststempels).
  • Anträge zur Tagesordnung und Vorschläge zur Wahl der Vorstandsmitglieder kann jedes ordentliche Mitglied einreichen.
  • Auch die änderungen der Satzung müssen von mindestens drei ordentlichen Mitgliedern unterstützt werden. Sie müssen mit Begründung vier Wochen vor der Versammlung beim Vorstand schriftlich eingehen. über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung mit Ausnahme von Anträgen auf Satzungsänderung beschließt die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen.
  • Die Versammlung wird von einem ordentlichen Mitglied geleitet, auf das sich der Vorstand mit einer einfachen Mehrheit geeinigt hat (Versammlungsleitung).
  • über den Verlauf der Versammlung ist ein Protokoll zu führen. Die Versammlungsleitung bestimmt, wer das Protokoll führt, ohne dass dies ein Mitglied sein muss.

§ 7 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

  • In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme. Ein ordentliches Mitglied kann für die Versammlung ein anderes ordentliches Mitglied schriftlich bevollmächtigen.
  • Die Art der Abstimmung bestimmt die Versammlungsleitung. Es muss geheim abgestimmt werden, wenn ein anwesendes ordentliches Mitglied dies beantragt.
  • Ein Antrag ist angenommen, wenn er mehr als die Hälfte der anwesenden Stimmen auf sich vereint. Zur änderung der Satzung ist die Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden bzw. vertretenen Stimmen erforderlich.
  • Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der ordentlichen Mitglieder anwesend bzw. vertreten ist. Die Mitgliederversammlung beschließt mit Mehrheit der anwesenden Personen.
  • Beschlüsse sind unter Angabe des Abstimmungsergebnisses im Protokoll festzuhalten. Es ist von der Versammlungsleitung und der Protokollführung zu unterschreiben.
  • Die Mitgliederversammlung ist insbesondere für folgende Angelegenheiten zuständig.
        a) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes; Entlastung des Vorstandes
        b) Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit des Mindestjahresbeitrages
        c) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes
        d) Beschlussfassung über die änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins

§ 8 Vorstand

  • Der Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus 7 gewählten Vorstandsmitgliedern. Er ist ehrenamtlich tätig. Er wählt aus seiner Mitte einen ersten Vorsitzenden, zwei stellv. Vorsitzenden, einen Schriftführer, einen Kassenwart und zwei Beisitzer. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich jeweils durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten.
  • Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten zuständig, die ihm von der Satzung oder der Mitgliederversammlung zugewiesen werden. Er kann eine Geschäftsführung einsetzen. Näheres regelt gegebenenfalls die Geschäftsführungsordnung, die auf dem Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit bestätigt wird.
  • Die Mitgliederversammlung wählt die Vorstandsmitglieder für die Dauer von drei Jahren. Sie bleiben bis zu Neuwahlen im Amt. Mehrfache Wiederwahl ist zulässig.
  • Wenn der Vorstand als ganzes zurücktritt, oder handlungsunfähig wird, so führt er seine Arbeit bis zur Wahl eines neuen Vorstandes weiterhin kommissarisch aus.

§ 9 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, auf deren Tagesordnung die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins den Mitgliedern angekündigt worden ist. Der Beschluss bedarf einer Mehrheit von 3/4 von allen ordentlichen Mitgliedern. Bei Auflösung, Aufhebung oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die es für die in dieser Satzung aufgeführten Zwecke zu verwenden hat, zu übergeben.


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